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Prozess der Implantation

Nach der gründlichen physischen Untersuchung und Diagnostik kann der Eingriff erfolgen, der zwar erschreckend wirken mag, eigentlich aber als Routineeingriff gilt.

Vor der Operation entscheiden der Zahnarzt in Ungarn (Oralchirurg) und Patient, welcher Behandlungsplan verwirklicht werden soll, und wie viele Implantate eingesetzt werden. Im Falle von zu wenig Knochensubstanz ist die Durchführung von Knochenersatz oder Sinus-Lift notwendig, damit die künstliche Wurzel auf einer entsprechenden Basis sitzt, und auch später stabil bleibt.

Beim Knochenersatz füllt der Zahnarzt die vorhandene Knochensubstanz mit einem speziellen Knochenersatzmaterial auf, das falls nötig mit dem eigenen Knochen des Patienten gemischt wird. Die Erhöhung des Sinus-Lift kann anstelle der fehlenden Zähne des oberen Kiefers erfolgen, wenn durch das Ausfallen oder Ziehen der Zähne nicht nur die Knochensubstanz weniger wird, sondern auch die Kieferhöhle „herunterfallen“ kann; daher wird im Laufe der Operation die Kieferhöhle angehoben, und wird erst danach mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt.

Die Operation selbst erfolgt in steriler Umgebung, und die Anwendung einer Lokalanästhesie reicht aus (in bestimmten Fällen kann eine Betäubung oder Sedierung beantragt werden). Der Oralchirurg führt zuerst einen kleineren Schnitt an der Schleimhaut durch und legt die Knochenoberfläche frei, und bildet das Knochennest zum Einsetzen des Implantats aus.

Das Implantieren selbst gilt als ambulanter Eingriff, und etwa 30-60 Minuten sind notwendig (abhängend vom Zustand des Patienten). Ein gesunder Organismus überwindet den Eingriff ohne Probleme oder Folgen, der mit keinerlei Schmerzen oder Unangenehmlichkeiten verbunden ist.

Während der Operation wird das Implantat im wesentlichen in den Knochen geschraubt; die sich auf der Oberfläche der künstlichen Wurzel befindlichen winzigen Gewinde spielen später eine sehr wichtige Rolle. Während der Heilungsphase beginnt der sogenannte Knochenzusammenwuchs (Osseointegration), im Laufe deren die Knochenzellen in die Mikroporen des Implantats (also die Gewinde) hineinwachsen.

Dank der Osseointegration wird die künstliche Wurzel stabil in der Knochensubstanz verankert, und dadurch können sie den Kaudruck dauerhaft, ohne Schaden ertragen. Das Implantat wird nach einer Heilungsphase von 3-6 Monaten belastbar, d.h. dass danach die Platzierung der endgültigen Krone erfolgen kann.

Nach der Operation können eventuell Nachschmerzen entstehen, aber in den meisten Fällen verschwinden diese noch am selben Tag, und für höchstens 1-2 Tage sind mittlere Schmerzen zu erwarten; diese können mit Schmerzmittel gut behandelt werden.

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